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Deutscher Bauherrenpreis Modernisierung 2009 verliehen
1. Februar 2010 - Gebäude und Technik

Der Deutsche Bauherrenpreis Modernisierung 2009 wurde als wichtigster nationaler Wohnungsbauwettbewerb am 13. Januar 2010 anlässlich der DEUBAU in Essen und in Verbindung mit einem Symposium zum Thema „Energieeffiziente Sanierung von Stadtquartieren“ verliehen. Unter dem Vorsitz von Dipl.-Ing. Hans-Otto Kraus, München, zeichnete die Jury zehn Projekte mit einem Preis aus; neun weitere Projekte erhielten eine Besondere Anerkennung. Mehr zum Thema lesen Sie in der Februar-Ausgabe der DW


Regelung des § 93 Abs. 1 S. 2 AktG – Business Judgement Rule im Genossenschaftsrecht?
1. Februar 2010 - Recht

In der Praxis sind in der Vergangenheit vermehrt Divergenzen, insbesondere bei den Registergerichten, aufgetreten, ob Satzungsregelungen nach Maßgabe des § 93 Abs. 1 S. 2 Aktiengesetz (AktG) Eingang in die Satzungen eingetragener Genossenschaften finden dürfen… Mehr zum Thema lesen Sie in der Februar-Ausgabe der DW


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Sonderhefte

Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund leicht gestiegen
27. Januar 2010 - Allgemein

Im Jahr 2008 hatten 15,6 Millionen der insgesamt 82,1 Millionen Einwohner Deutschlands einen Migrationshintergrund. Das heißt, 19% der Bevölkerung sind seit 1950 nach Deutschland zugewandert oder Nachkommen von Zugewanderten (2007: 18,7%, 2005: 18,3%). Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Zahlen aus dem Mikrozensus mit. Der gestiegene Anteil ist auf zwei Ursachen zurückzuführen: Gegenüber 2007 ist die Bevölkerung mit Migrationshintergrund durch Zuzug und Geburten um 155 000 angewachsen, gleichzeitig ist die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund um 277 000 auf 66,6 Millionen zurückgegangen. Mehr zum Thema lesen Sie hier


Bundesgerichtshof zur Haftung einzelner Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft für Wasserkosten
22. Januar 2010 - Recht

Der Bundesgerichtshof hat am 21. Januar 2010 eine Entscheidung zur Haftung für die Kosten der Belieferung eines in Wohnungseigentum aufgeteilten Hauses mit Wasser sowie der Abwasserentsorgung getroffen. Eine Haftung einzelner Wohnungseigentümer als Gesamtschuldner* für die Forderung des klagenden Versorgungsunternehmen wurde in dem entschiedenen Fall verneint. Die drei Beklagten sind - neben anderen - als Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft Miteigentümer eines Grundstücks in Berlin. Die Klägerin versorgte dieses Grundstück mit Trinkwasser und entsorgte das auf dem Grundstück anfallende Schmutzwasser. Die Klägerin verlangt von den Beklagten als Gesamtschuldner die Zahlung restlichen Entgelts in Höhe von rund 3.600 € für die von ihr erbrachten Leistungen im Zeitraum von April 2006 bis März 2007. Die Beklagten sind der Ansicht, dass nur die rechtsfähige Gemeinschaft der Wohnungseigentümer für die Forderungen der Klägerin hafte und nicht die jeweiligen Mitglieder als Gesamtschuldner… Mehr zum Urteil hier


Erneute Bevölkerungsabnahme für 2009 erwartet
22. Januar 2010 - Allgemein

Die Einwohnerzahl Deutschlands dürfte nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 2009 gegenüber dem Vorjahr erneut leicht gesunken sein. Der Rückgang wird auf etwa 0,3% geschätzt, von 82,0 Millionen Einwohnern Ende 2008 auf 81,8 bis 81,7 Millionen Ende 2009. Damit setzt sich die Abnahme der Bevölkerungszahl weiter fort. Seit 2003 hat Deutschland jedes Jahr Einwohner verloren. 2009 wurden voraussichtlich weniger Kinder in Deutschland geboren und es starben auch weniger Menschen als 2008. Nach der Schätzung wird mit etwa 645 000 bis 660 000 Geburten und mit etwa 830 000 bis 840 000 Sterbefällen gerechnet. Es ist davon auszugehen, dass innerhalb dieser Grenzen das Geburtendefizit - also die Differenz aus Geburten und Sterbefällen - für 2009 im Bereich von etwa 180 000 bis 190 000 liegen dürfte. Zum Vergleich: 2008 gab es 683 000 Geburten und 844 000 Sterbefälle. Daraus ergab sich ein Geburtendefizit von 162 000. Die vollständige Pressemitteilung ist hier zu finden.


Baupreisindex Wohngebäude
18. Januar 2010 - Allgemein

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland im November 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 0,3 Prozent. Im August 2009 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich 0,2 Prozent betragen. Von August 2009 auf November 2009 blieb der Preisindex unverändert.
weiter…


BIDs, HIDs & Co. - Eigentümerstandortgemeinschaften
14. Januar 2010 - Thema des Monats

Der Wandel vom steten Wachstum der Städte hin zu einem Umbau der Stadtstrukturen erzeugt bei
Immobilieninvestitionen eine erhöhte Unsicherheit bezüglich der Rentabilität. Der Einfluss benachbarter, verwahrloster Immobilien und die damit unklare Entwicklungsperspektive des Gesamtstandortes können sich auf das Investitionsverhalten einzelner Eigentümer negativ auswirken. Die Stadtentwicklungspolitik versucht, dieser negativen Tendenz entgegenzuwirken. Während traditionelle Instrumente auf eine individuelle Einbindung der Eigentümer zielen, rücken neuere die kollektive Einbindung über Eigentümerstandortgemeinschaften in den Fokus… Mehr zum Thema lesen Sie in der Januar-Ausgabe der DW


Auszeichnung für integriertes Konzept für Märkisches Viertel
13. Januar 2010 - Städtebau

Die GESOBAU AG wurde beim Wettbewerb des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung „Energetische Sanierung von Großwohnsiedlungen“ für das Modernisierungsvorhaben Märkisches Viertel mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Überzeugt haben die Jury das energetische Konzept, der geplante Umgang mit regenerativen Energien und der Ansatz moderner, integrierter Stadtentwicklung in der Berliner Großwohnsiedlung, die bis zum Jahr 2015 modernisiert wird… Mehr zum Thema lesen Sie in der Januar-Ausgabe der DW


Selbstbestimmtes Wohnen im Alter – Projekt „Alter leben“
13. Januar 2010 - Wohnungsmarkt

Am 17. November 2009 fand in Radebeul die Auftaktveranstaltung zum Projekt „Alter leben“ statt. Dabei handelt es sich um ein Verbundprojekt von Wohnungsgenossenschaften, Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Die Projektleitung übernimmt der Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V. (VSWG). Mehr dazu lesen Sie in der Januar-Ausgabe der DW


Stuttgarter Genossenschaften als Pioniere – Prozessabläufe transparent darstellen
7. Januar 2010 - Management

Sechs Stuttgarter Baugenossenschaften haben sich entschlossen, in einem gemeinsamen Projekt ihre Geschäftsprozesse mit Hilfe einer Software zu dokumentieren und gleichzeitig zu optimieren. Von Anfang an war man dabei der Überzeugung, das Projekt mit Beteiligung aller Mitarbeiter durchzuführen: Einerseits, um eine größtmögliche Akzeptanz zu erreichen und anderseits, um das gesamte Wissen aller Mitarbeiter transparent zu machen. Die Vorstände der Genossenschaften waren sich bewusst, eine zeitintensive und große Herausforderung angenommen zu haben, und setzten das Projekt mit Unterstützung aller Mitarbeiter und eines erfahrenen Beraters erfolgreich in 15 Monaten um… Mehr zum Thema lesen Sie in der Januar-DW


Kostenkontrolle am Bau: Flexibilität, Logistik, Technologien
7. Januar 2010 - Management

Die Fachtagung „Modernisierung und energetische Optimierung“ der Baudialog GmbH am 3. Dezember 2009 im EBZ Bochum widmete sich unter anderem den energetischen Vorgaben des Gesetzgebers. Diese erhöhten die Modernisierungskosten derart, dass die Grenze zur Unwirtschaftlichkeit erreicht sei, betonte der EBZ-Vorstandsvorsitzende Klaus Leuchtmann. Da gleichzeitig der Druck steige, das Wohnungsangebot an sich rasch wandelnde Kundenwünsche anzupassen, sei Mut zu technischen Innovationen gefragt. Prozessoptimierungen oder kostengünstig veränderbare Innenausbauten können Baukosten senken… Mehr zum Thema lesen Sie in der Januar-DW


Schweizer Genossenschaften: Vollvermietung trotz Modernisierungsstau
6. Januar 2010 - Unternehmen

Die Misstöne und Vorurteile, die es auf politischer Ebene zwischen der Schweiz und Deutschland gab, haben für die Allgemeine Baugenossenschaft Luzern (abl) keine Relevanz. Auf der wohnungsgenossenschaftlichen Ebene klappt die deutsch-schweizerische Kooperation reibungslos. Das zeigt ihre Beteiligung am Gästewohnungstauschring deutscher Genossenschaften. Neben Gemeinsamkeiten gibt es auch Unterschiede: eine im Vergleich zur Wohnungszahl sehr hohe
Mitgliederzahl und kaum Leerstände. Schweizer Genossenschaften haben Probleme bei der Baulandbeschaffung und teilweise hohe Modernisierungsrückstände… Mehr zum Thema lesen Sie in der Januar-DW


Sicherheit im Wohnquartier: Rauchwarnmelder als Lebensretter
6. Januar 2010 - Gebäude und Technik

Die Sicherheit im Quartier ist entscheidend für die Wohnzufriedenheit der Mieter. Dabei hat die Gestaltung des Wohnumfeldes einen maßgeblichen Einfluss auf das Sicherheitsgefühl der Bewohner. In diesem Themenschwerpunkt wird deshalb erläutert, wie Angsträume vermieden werden können und Licht Sicherheit schafft. Hierbei geht es vor allem um technische Lösungen für mehr Sicherheit im Wohnquartier wie Einbruchschutz, Beleuchtung sowie Brandschutz…. Mehr zum Thema lesen Sie in der Januar-DW


Haftung des Hauseigentümers für Geothermieanlage
6. Januar 2010 - Recht

Die Aussicht auf steigende Energiekosten führt zu einer euphorischen Stimmung für die Nutzung von Erdwärme zu Heizzwecken in Gebäuden. Die Berichterstattung spiegelt dies vielfach wider. Profiteure des Werbefeldzuges pro Geothermie sind naturgemäß Ingenieure, ausführende Unternehmen und Hersteller solcher Anlagen. Dabei wird aber das Haftungsrisiko für Eigentümer dieser Anlagen unterschlagen. Der Stuttgarter Rechtsanwalt Hellmuth Mohr legt hier seine Rechtsauffassung dar… Mehr zum Thema lesen Sie in der Januar-DW


Armutsgefährdung
23. Dezember 2009 - Allgemein

Die Armutsgefährdung der Menschen in Deutschland ist je nach Bundesland sehr unterschiedlich: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war im Jahr 2008 fast jede vierte Person (24,0 Prozent) in Mecklenburg-Vorpommern und mehr als jede fünfte (22,2 Prozent) in Bremen armutsgefährdet. In Baden-Württemberg und Bayern hatte dagegen nur ungefähr jeder zehnte Mensch ein erhöhtes Armutsrisiko. Menschen gelten als armutsgefährdet, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens (Median) haben. Die Ergebnisse gehen aus Berechnungen des Mikrozensus für 2008 hervor. Bundesweit waren 2008 nach diesen Berechnungen 14,4 Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet. Dabei gibt es einen deutlichen Ost-West-Unterschied: Hatten in den neuen Ländern (einschließlich Berlin) 19,5 Prozent der Bevölkerung ein erhöhtes Armutsrisiko, waren im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) nur 13,1 Prozent der Menschen armutsgefährdet. Lediglich die 65-Jährigen und Älteren hatten in den neuen Ländern (10,2 Prozent) ein geringeres Armutsrisiko als im früheren Bundesgebiet (12,5 Prozent). (destatis)



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