Bundesfinanzhof: Grundsteuer soll neu geordnet werden

11. August 2010

Grundstücke in Deutschland werden immer noch nach Einheitswerten aus dem vorigen Jahrhundert besteuert. Der Bundesfinanzhof hat dies scharf kritisiert und eine Neuregelung angemahnt… Mehr dazu hier

Berlin: Wirtschaftlicher Spitzenreiter unter den Bundesländern

11. August 2010

Nach einem zehn Jahre dauernden Schrumpfungsprozess hat die Berliner Wirtschaft die Trendumkehr geschafft und bewegt sich auf einem recht stabilen Wachstumspfad. Die jüngste Krise war zwar auch in Berlin zu spüren, aber längst nicht so deutlich wie in anderen Bundesländern. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in einer aktuellen Studie. „Berlin hat die Trendwende geschafft und holt jetzt auf, wenn auch der Rückstand zu anderen deutschen Großstädten noch groß ist“, sagte DIW-Experte Karl Brenke. Mehr zum Thema

Studie: Migranten bekommen nicht mehr Kinder als Deutsche

10. August 2010

Frauen mit Migrationshintergrund haben sich dem Geburtenverhalten der deutschen Frauen nahezu angepasst – bis auf einen Unterschied. Migranten bekommen ihren Nachwuchs zwar früher, sie haben aber nicht mehr Kinder als deutsche Frauen. Das ist das Ergebnis einer Forschungsarbeit, über die die Universität in Rostock informiert hat. „Frauen der zweiten Migrantengeneration haben sich dem Geburtenverhalten von deutschen Frauen nahezu angepasst“, erklärte die Autorin der Studie, Nadja Milewski. Zum Artikel

Google kündigt Street-View-Start für Deutschland an

10. August 2010

Aller Kritik und allen Diskussionen zum Trotz: Google führt Street View in Deutschland ein - noch in diesem Jahr. Auf ein genaueres Datum will sich der Konzern nicht festlegen. Erst einmal will man abwarten, wie viele Einsprüche noch bearbeitet werden müssen… Mehr zum Thema

Forsa-Umfrage: 80 % der Jugendlichen wollen Stromversorgung durch mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien sichern

9. August 2010

Rund die Hälfte der Jugendlichen in Deutschland hält die stärkere Nutzung erneuerbarer Energien für “besonders wichtig”, wenn es um die dauerhafte Sicherung der Energieversorgung geht. Gut ein Drittel der Befragten gaben an, ein sparsamer Umgang mit Energie im eigenen Haushalt sei besonders wichtig. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Forsa-Institut im Auftrag der Deutschen Energieagentur (Dena) im Vorfeld des Jugendkongresses “It´s your energy” durchgeführt hat. Rund 200 Jugendliche aus ganz Deutschland nutzten die Chance, um in Berlin über die Energieversorgung von morgen zu diskutieren. Der Kongress wurde von der Dena als Beitrag zum “Wissenschaftsjahr Energie” organisiert - eine Initiative, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufen wurde. Schirmherrin ist Bundesforschungsministerin Annette Schavan. Mehr dazu hier

Baden-Württemberg: Problematische Wohngeldregelungen

9. August 2010

Wohnungswirtschaft im Landkreis wehrt sich gegen überzogene kommunale Umweltauflagen.

RHEINFELDEN. Die Wohnungswirtschaft im Kreis scheint sich einig. Dies bestätigte ein Treffen mit Direktor Friedrich Bullinger vom Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmer am Mittwoch, bei dem zentrale Fragen im Raum standen. Die kommunale und genossenschaftliche Wohnungswirtschaft sieht sich in der günstigen Lage in einer Wachstumsregion zu agieren, aber auch in einem Spannungs- und Konfliktfeld… Mehr zum Thema

Mietrecht: Erst zahlen bei konkurssicherer Kaution

9. August 2010

Der Bundesgerichtshof hat die Mieterrechte im Zwangsverwaltungsverfahren gestärkt: “Mieter dürfen gegenüber dem Zwangsverwalter ihre Mietzahlungen stoppen, bis der die Mietkaution konkursfest angelegt hat - damit ist die Mietkaution im Fall einer Vermieterinsolvenz spürbar sicherer geworden”, berichtet der Direktor des Deutschen Mieterbundes, Lukas Siebenkotten von einer Entscheidung des BGH (Az. VIII ZR 336/08). Mehr dazu in der Berliner Morgenpost

Sicherheit im Netz? Nur durch Vernetzung!

6. August 2010

Das Internet einfach abschalten, wenn Gefahr von dort droht - mit dieser Vorstellung macht der Bund Deutscher Kriminalbeamten von sich reden. Auch in den Vereinigten wurden schon entsprechende Gesetzesentwürfe vorgelegt… Mehr dazu in der FAZ

US-Immobilienmarkt - Fannie Mae braucht frische Milliarden

6. August 2010

Die Immobilienkrise in den USA ist immer noch nicht ausgestanden: Der Hypothekenfinanzierer Fannie Mae braucht erneut staatliche Hilfen in Milliardenhöhe - obwohl das Unternehmen seinen Verlust im zweiten Quartal deutlich reduzieren konnte… Mehr zum Thema im Spiegel

Städtebauförderung: 24 Millionen Euro für bayerische Initiative “Leben findet Innenstadt”

6. August 2010

“Auf Initiative Bayerns ist es gelungen, das Programm ‘Leben findet Innenstadt - Aktive Stadt und Ortsteilzentren’ in diesem Jahr erheblich aufzustocken. Gegenüber 2009 erhöht sich das Innenstadtprogramm um fast 8 Millionen Euro auf rund 24 Millionen Euro staatliche Finanzhilfen”, teilte Innenminister Joachim Herrmann mit. Die Kommunen arbeiten in diesem Programm gemeinsam mit Bürgern, Hauseigentümern, Einzelhändlern und Handwerksbetrieben erfolgreich an der Zukunft der Innenstädte und Ortszentren. Das Programm setzt auf mehr privates Engagement im Rahmen öffentlich-privater Kooperationen und verstärkte Investitionen in Stadt- und Ortszentren. Herrmann: “Gerade unter dem Vorzeichen der notwendigen Konsolidierung öffentlicher Haushalte ist es notwendig, öffentlich-private Initiativen zu stärken. Ich setze mich daher für eine Fortführung der Bund-Länder-Städtebauförderung ein”.
Eine Übersicht der geförderten Städte und Gemeinden ist im Internet unter http://www.stmi.bayern.de/bauen/staedtebaufoerderung/programme/ , Informationen zum Projekt “Leben findet Innenstadt” sind unter http://www.lebenfindetinnenstadt.de verfügbar.

55 Jahre - Wechsel in der Geschäftsführung

4. August 2010
Zum 55. Geburtstag von PAUL WOLFF, dem Spezialisten für Friedhofsausstattung und Abfallsammelsystemen in der Wohnungswirtschaft, wird der Generationswechsel eingeleitet: Dr. Hanns Menzel, Diplom-Wirtschaftsingenieur und Urenkel des Firmengründers Paul Wolff, übernimmt zusammen mit seinem Onkel Wolf Menzel die Geschäftsführung. Hanns Menzel, der nach seinem Studium zum Wirtschaftsingenieur und Promotion in einem mittelständigen Unternehmen Erfahrungen gesammelt hat - zuletzt als Leiter des Produktmanagements - sichert in vierter Generation die Zukunft des Familienunternehmens. Er folgt damit seinem Vater, Dr. Hans C. Menzel, der sich nach über 40-jähriger Tätigkeit aus der Geschäftsführung zurückziehen wird…  Mehr dazu hier

Expertenkreis fordert: Förderung von Klimaschutz und nachhaltiger Energiepolitik muss auf hohem Niveau bleiben

4. August 2010

Deutschland wird seine energie- und klimapolitischen Ziele nur erreichen, wenn die erheblichen Potenziale zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz in den Kommunen gehoben werden können. Was getan werden muss, um die Kommunen und auch die privaten und gewerblichen kommunalen Akteure dazu in die Lage zu versetzen, damit hat sich ein 39-köpfiger Expertenkreis, bestehend aus Vertretern der Kommunen und kommunalen Spitzenverbände, der Bundesländer und Landesförderinstitute, der Energiewirtschaft, der Forschung und weiterer Fachverbände sowie der zuständigen Bundesministerien und der KfW Bankengruppe beschäftigt. Mehr zum Thema in der nächsten wi

Strompreise - Parlament prüft Machtmissbrauch der Energiegiganten

4. August 2010

Die Energiekonzerne geraten unter Druck: Laut einer Studie haben sie die Strompreise zu stark erhöht und Kunden um viele Millionen Euro geprellt. Der Verbraucherausschuss des Parlaments will den Vorwürfen nun nachgehen - und von den Konzernen notfalls Rückzahlungen fordern… Mehr zum Thema im Spiegel

Neuer Bereichsleiter und Prokurist

3. August 2010

Der Immobilienökonom Samir Sidgi hat zum 1. August 2010 die Leitung der Wohnungsverwaltung der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) übernommen. Er vertritt die SWSG nun auch als Prokurist. Sidgi ist seit Januar 2009 bei dem kommunalen Wohnungsunternehmen beschäftigt und leitete zunächst das Kundencenter Süd, ab November 2009 zusätzlich kommissarisch das Kundencenter Nord. Seit Mai 2009 hat der 29-Jährige zudem die Vertretung der Bereichsleitung der Wohnungsverwaltung inne. Zuvor war Sidgi für die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH Hessen (GWH) in Frankfurt/Main tätig.

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung in Deutschland: Immobilien sind bedeutender Teil des Anlagevermögens

3. August 2010

Der wertmäßige Bestand an Hoch- und Tiefbauten bildet eine maßgebliche Größe zur Bestimmung der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung der Immobilienwirtschaft. Im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung hat das Statistische Bundesamt kürzlich neue Zahlen zum Nettoanlagevermögen in Deutschland vorgelegt. Sie beschreiben den volkswirtschaftlichen Kapitalstock zum Jahresanfang 2010 und unterstreichen die hohe Werthaltigkeit der Immobilienbestände für die Gesamtwirtschaft. Mehr zum Thema in der nächsten wi

Studie: Verbraucher zahlen zu viel Strom

3. August 2010

Die Verbraucher in Deutschland müssen derzeit einen zu hohen Strompreis bezahlen. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag der Grünen-Fraktion im Deutschen Bundestag. “Die Preiserhöhungen beim Strom für die Haushaltskunden in diesem Jahr sind nicht nachvollziehbar”, schreibt der Leverkusener Energieexperte Gunnar Harms und vergleicht die Einkaufspreise an der Strombörse EEX in Leipzig mit den Tarifen, die die Konzerne von ihren Kunden verlangen… Mehr zum Thema im Hamburger Abendblatt

Hartz IV: Zu wenig kleine Wohnungen für Bedürftige

2. August 2010

Die Wohnungswirtschaft geht gegen Pläne, Hartz-IV-Empfängern, den Anspruch auf Wohnraum zu kürzen, auf die Barrikaden. “Der Vorschlag entbehrt jeder sachlichen und sozialen Grundlage. Es gibt nur noch wenige Wohnungen in dieser Größenordnung. Wir lehnen diese weitere Stigmatisierung von Alg-II-Empfängern durch die Bundesregierung strikt ab”, sagt Maren Kern, Vorstand beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen. Rudolf Ridinger, Vorstandssprecher des Verbands der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft in Frankfurt sieht einen weiteren Höhepunkt im Abbau der Sozialleistungen. “Zunächst werden im Sparpaket der Bundesregierung die Streichung der Heizkostenpauschale bei Wohngeldempfängern angekündigt und nun sollen die Unterkunftskosten der Hartz-IV-Empfänger offensichtlich komplett von den Kommunen geregelt und wohl auch übernommen werden.” Angesichts der Haushaltslage der Kommunen würde dies gravierende Senkungen der Ansprüche auf Unterkunftskosten bedeuten. Es seien zudem immer weniger Sozialwohnungen verfügbar… Weiter in der welt

Halle: Bröckelnde Fassaden geliftet

30. Juli 2010

Sieben auf einen Streich. So könnte die Kurzfassung lauten für das, was sich in der Rannischen Straße in den vergangenen beiden Jahren getan hat. Zwischen Sternstraße und Großer Brauhausstraße wurden gleichzeitig drei Häuser saniert und vier Baulücken geschlossen. Die ersten Mieter werden im August in die Nummer 4, einen Neubau, einziehen; komplett fertig sein soll alles im Frühjahr 2011. Spätestens dann ist an diesem Abschnitt die Zeit grauer, bröckelnder Fassaden und hässlicher Lücken vorbei. Eine enorme Aufwertung für die Straße, die auch von vielen Touristen benutzt wird, um zu den Franckeschen Stiftungen zu gelangen. Mehr zum Thema in der Mitteldeutschen Zeitung

Regierung kürzt Wohngeld doch nicht

30. Juli 2010

Beim Sparpaket spart die Bundesregierung nun an einem Punkt nicht: Das Wohngeld wird doch nicht um 40 Prozent gekürzt. Wie geplant fallen die Heizkostenzuschüsse weg. Die Kommunen hatten gefürchtet, für eine Wohngeldreduzierung aufkommen zu müssen. FAZ

Landkreistag begrüßt Verzicht auf Kürzung des Wohngelds

30. Juli 2010

Der Deutsche Landkreistag begrüßt, dass die Bundesregierung von ihren Plänen Abstand genommen hat, das Wohngeld drastisch zu kürzen. Stattdessen wurde lediglich die Streichung der Heizkostenkomponente beschlossen. Ursprünglich sollte das Wohngeld stark reduziert werden - viele einkommensschwache Haushalte hätten in diesem Fall Anspruch auf Unterkunftskosten nach dem SGB II (Hartz IV), die vor allem die Landkreise finanzieren müssten. Dies hätte aber lediglich eine Lastenverschiebung vom Bund auf die Kommunen bedeutet und wäre kein Beitrag im Rahmen der Sparanstrengungen der öffentlichen Haushalte insgesamt. Der Deutsche Landkreistag hatte sich daher vehement gegen die drastische Kürzung des Wohngeldes ausgesprochen. Heute erhalten rund 800.000 Haushalte Wohngeld. Im Durchschnitt bekommen sie 140 Euro Mietzuschuss und können seit 2009 auch die Heizkosten geltend machen.

Regierung verzichtet auf Wohngeldkürzung

29. Juli 2010

Die Bundesregierung will auf eine Kürzung des Wohngeldes verzichtenm,hält aber an dem im Kabinett gefassten Beschluss fest, den Heizkostenzuschuss zum Wohngeld um 100 Millionen Euro zu streichen. Die schwarz-gelbe Koalition will in den nächsten vier Jahren 80 Milliarden Euro einsparen. Bauminister Peter Ramsauer (CSU) soll dazu unter anderem disponible Mittel in Höhe von 200 Millionen Euro streichen. Dies wollte er erreichen, indem er den Bundesanteil zum Wohngeld entsprechend kürzt. Ramsauers Pläne hatten in den vergangenen Wochen auch beim Koalitionspartner FDP heftige Kritik ausgelöst… Mehr zum Thema in der Süddeutschen Zeitung

Urteil: Richter kippen strenge Steuerregel für Arbeitszimmer

29. Juli 2010

Die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer müssen einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zufolge umfangreicher steuerlich absetzbar sein als bislang. Das geltende Steuerrecht sei verfassungswidrig, entschieden die obersten deutschen Richter. Die Bestimmung verstoße gegen den allgemeinen Gleichheitssatz. Sie kippten damit eine seit 2007 geltende Verschärfung im Steuerrecht… Mehr zum Thema: spiegel welt

Sperre für Marktanreizprogramm aufgehoben

28. Juli 2010

Hausbesitzer, die ihre alte Heizung mit erneuerbaren Energien auf den neuesten Stand der Technik bringen wollen, können wieder mit attraktiven Fördermitteln aus dem Marktanreizprogramm (MAP) rechnen. Der Haushaltsausschuss hat eine Aufhebung der Haushaltssperre beschlossen. “Wir empfehlen Hausbesitzern mit alten Heizungen, ihre Heizungen zu erneuern und die Förderung zu nutzen. Die Investition in eine Solarthermieanlage, Holzpelletheizung oder Wärmepumpe lohnt sich dank sinkender Heizkosten und staatlicher Förderung doppelt”, so Thomas Kwapich, Bereichsleiter der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Die dena gibt hier einen Überblick zu den verschiedenen Förderbedingungen für erneuerbare Energien in bestehenden Gebäuden…   zur kompletten dena-Meldung

Bayern: Zinsverbilligungsprogramm Wohnungsbau

27. Juli 2010

Bayern braucht mehr Wohnungsbau. Deshalb senkt der Freistaat die Zinsen ab sofort auf ein historisches Tief. Unterstützt wird er dabei von der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt. Bei der Einzelförderung im Bayerischen Zinsverbilligungsprogramm werden für die Verwirklichung des Traums vom Eigenheim oder von der Eigentumswohnung nur noch 1,95 Prozent Darlehenszinsen fällig. “Dies gilt übrigens auch beim Kauf einer Wohnimmobilie aus dem Bestand”, gaben Innenminister Joachim Herrmann und Finanzminister Georg Fahrenschon bekannt. Die Darlehen können bei den Kreisverwaltungsbehörden beantragt werden. Sie werden von der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt ausgereicht. Weitere Informationen sind im Internet unter www.wohnen.bayern.de oder www.bayernlabo.de abrufbar. Mehr dazu lesen Sie hier

EnEV 2009 und Mieterhöhung: CO2-Einsparung contra Endenergieverbrauch nach Modernisierung

27. Juli 2010

Die Regelungen zur Einsparung von Energie im Immobilienbereich sind voller Dynamik. Auf die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2007 folgte im vergangenen Herbst die EnEV 2009. Am 18. Juni 2010 wurde die neu gefasste EU-Gebäuderichtlinie im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Sie trat am 8. Juli 2010 in Kraft. Ab 2020 sollen Neubauten fast keine Energie mehr für Heizung, Warmwasser, Lüftung und Kühlung benötigen. Auch die Bedeutung des Energieausweises wird zunehmen. Jedoch stellt sich in Bezug auf die EnEV 2009 die wichtige Frage, wie der Mieter an den Kosten energetischer Maßnahmen beteiligt werden kann. Mehr zum Thema in der Juli-DW

Auswirkungen von Modernisierungen auf die Immobilienbewertung

26. Juli 2010

Modernisierte Gebäude lassen sich in der Regel gut vermieten, sind energieeffizient und versprechen eine nachhaltige Investition in den Bestand zu sein. Wie aber wirken sich Modernisierungen auf den Wert einer Immobilie aus – steigt der Verkehrswert eines Objektes durch eine Modernisierung in gleicher Höhe wie die getätigte Investition? Nein, die Wertveränderung kann ganz unterschiedlich ausfallen und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hier erfahren Sie, welche Verfahren anzuwenden sind und welche Stellschrauben über das Ergebnis entscheiden. Mehr zum Thema in der Juli-DW

Alle Mieter müssen Vandalismus-Versicherung zahlen

26. Juli 2010

Die Ausgaben für eine Vandalismus-Versicherung sind Betriebskosten, die auf alle Mieter eines Hauses umgelegt werden dürfen. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Braunschweig hervor (Aktenzeichen: 6 S 273/05[094]). Mehr zum Urteil in der Süddeutschen

Vermieter gegen Pläne für kleinere Hartz-Wohnungen

26. Juli 2010

Gewerbliche Vermieter wenden sich scharf gegen die Pläne, Hartz-IV-Empfängern nur kleinere Wohnungen zu genehmigen. Die Wohnungswirtschaft geht gegen Pläne, Hartz-IV-Empfängern den Anspruch auf Wohnraum zu kürzen, auf die Barrikaden. „Der Vorschlag entbehrt jeder sachlichen und sozialen Grundlage. Es gibt nur noch wenige Wohnungen in dieser Größenordnung. Wir lehnen diese weitere Stigmatisierung von ALG-II-Empfängern durch die Bundesregierung strikt ab“, sagt Maren Kern, Vorstandsmitglied beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU). Der Vorschlag der Bundesregierung weise den Weg zurück in die Zeit von Notunterkünften und Heimen…  Mehr zum Thema in der Welt

Auswirkungen der Krise sowie Basel III: Veränderte Refinanzierungsbedingungen für Wohnungsunternehmen

25. Juli 2010

Die Wohnungswirtschaft ist von der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise zwar nicht direkt betroffen, spürt jedoch wegen des hohen Fremdfinanzierungsanteils die Belastungen indirekt durch die hohe Betroffenheit der Banken als ihre Hauptkapitalgeber. Diese sind, je nach Geschäftsmodell, unterschiedlich stark von der Krise betroffen, verschärfen die Kreditvergabebedingungen und stehen vor hohen Abschirmungsbedarfen mit einhergehender Eigenkapitalbelastung… Mehr zum Thema in der Juli-DW

Risiko und Kalkulationszins bei Immobilieninvestitionen - Verschuldungsgrade normieren, um Projekte zu vergleichen

24. Juli 2010

Den Schwerpunkt des ersten Teils dieses Beitrages – in der DW 6/2010 – bildete die Zusammensetzung des Kalkulationszinses aus seinen unterschiedlichen Komponenten (Basiszins, Risikozuschläge, Leistungsgewinn). Im zweiten und letzten Teil werden nun weitere Einflussgrößen auf die Höhe des angemessenen Kalkulationszinses diskutiert: die Kapitalstruktur und die gewählte Kapitalperspektive der Investitionsrechnung (Eigenkapital- oder Gesamtkapitalperspektive). Mehr zum Thema in der Juli-DW